{"id":290,"date":"2011-02-22T14:26:50","date_gmt":"2011-02-22T14:26:50","guid":{"rendered":"https:\/\/zelking.com\/2011\/02\/22\/sakrale-kunst-und-kleindenkmaeler-ii\/"},"modified":"2011-02-22T14:26:50","modified_gmt":"2011-02-22T14:26:50","slug":"sakrale-kunst-und-kleindenkmaeler-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/?p=290","title":{"rendered":"Sakrale Kunst und Kleindenkm\u00e4ler II"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong><\/p>\n<p> <\/strong><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>P\u00f6chhacker-Kreuz<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Hoch \u00fcber dem Melkflu\u00df am Hiesberg, im Gemeindegebiet von Matzleinsdorf, sieht man schon von weitem, den sogenannten \u201eWei\u00dfen Stein\u201c (einen Sagen-, Kult-, Grenzstein) und in der unmittelbaren N\u00e4he, befindet sich ein Marterl aufgestellt. An dieser, von Herrn Werner P\u00f6chhacker gerne besuchten, sch\u00f6nen Stelle, reifte der Gedanke ein christliches Symbol zu errichten und so wurde von ihm ein Steinsockel errichtet und von seinem Schwiegervater Herrn Franz Klaushofer das Marterl gezimmert. Mit der Zustimmung des Waldbesitzers wurde am 5. September 1997 das Holzkreuz aufgerichtet und am 25. Oktober 1997 erfolgte durch Pater Stephan Holpfer (als damaliger Seelsorger der KG Matzleinsdorf) OSB Mag. Theol. die Segnung des Kreuzes. <br \/> Bei sch\u00f6nem Wetter sieht man von hier weit in das Waldviertel hinein und auf Teile des Ortes Zelking. In Erinnerung an den Initiator, wird das Marterl (vom Autor) als P\u00f6chhacker Kreuz beschrieben.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Oberleitner-Kapelle<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Durch eine Stra\u00dfenverbreiterung der B 215 wurde nach 1962 das alte Flurdenkmal abgetragen und durch Herrn Ignaz und Frau Maria Oberleitner entstand um 1965 das derzeitige.<br \/> Warum schon seit langer Zeit hier zwischen der \u201eKleinen H\u00f6he\u201c und der \u201eGro\u00dfen H\u00f6he\u201c (nach Matzleinsdorf in Richtung Zelking befindlich) ein Kleindenkmal besteht, konnte mir Fr. Oberleitner nicht mitteilen.<br \/> Bis Fr\u00fchjahr 1988 befand sich ein etwa 80 bis 100 Jahre altes Kreuz \u2013 schwarzes&#160; Holzkreuz mit silberfarbigen Christus darin, welches im Fr\u00fchling oder Sommer 1988 entwendet wurde!! <br \/> Auch das \u201eNachfolgebild\u201c und ein einfacher Blumenschmuck fanden vor Ostern selbigen Jahres wiederum einen \u201eLiebhaber\u201c!! Wegen der Erbauer wird dieses Flurdenkmal (vom Autor) so benannt!<br \/> Es befand sich ein altes Bild \u2013 hl. Josef mit dem Jesuskind darin. <br \/> Die Oberleitner-Kapelle (links mit dem \u201eentwendeten\u201c Holzkreuz, rechts eine Aufnahme mit dem \u201eNachfolgebild\u201c)<\/p>\n<p> Gesamtgr\u00f6\u00dfe: B\/T\/H 1,40 x 1,03 x 3,00 m<br \/> Material: Betonsockel, Ziegelmauerwerk, Dachziegel und schmiedeeiserne Gittertt\u00fcre.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>M\u00f6selgedenkstein<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Durch die Initiative des ehemaligen \u00d6KB-Matzleinsdorf Obmannes Herrn Erich Plasch wurde der M\u00f6selgedenkstein errichtet.<br \/> Fr\u00fcher befanden sich einmal ein \u201eBildbaum\u201c und sp\u00e4ter ein Holzkreuz an derselben Stelle.&#160; <br \/> In einem damaligen Brunnen, der nur mittels Bretter abgedeckt war, soll eine Frau aus dem Ort hineingest\u00fcrzt und darin ertrunken sein, daher wurde ein \u201eZeichen\u201c gesetzt.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Auf der am Granitstein befindlichen Messingtafel befindet sich eingetragen:&#160;<\/span>&#160;<\/div>\n<p> <\/span><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Im Gedenken an eine um 1901<br \/> in einem Brunnen ertrunkene&#160;&#160; <br \/> Matzleinsdorferin <br \/> Bildungs- und Heimatwerk<br \/> Dieser Gedenkstein wurde Anfang September 2002 errichtet<\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> <strong><br \/> <\/strong><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Engel-Kreuz<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Wallfahrer aus der KG Mannersdorf und aus der KG Zelking ist dieses Holzkreuz schon seit Jahren ein Begriff, da an dieser Stelle das erste Mal eine kurze Rast bei der Wallfahrt nach Maria Steinparz eingelegt wird.<br \/> Fr\u00fcher befand sich ein Holzkreuz weiter im Garten drinnen, wo es auch wie viele andere h\u00f6lzerne Flurdenkm\u00e4ler durch morsch werden umgest\u00fcrzt ist und l\u00e4ngere Zeit kein Kreuz mehr aufgerichtet wurde.<br \/> Herr Josef und Frau Hermine Engel als \u201eM\u00f6selbewohner\u201c entschlossen sich wieder ein Kreuz errichten zu lassen, und so zimmerte der ehemalige Tischlermeister aus Matzleinsdorf, Herr Josef K\u00f6nig das Kreuz; seine 1996 verstorbene Mutter stiftete das derzeitige Marienbild. Daher sieht man seit dieser Zeit wieder ein Flurdenkmal beim Haus Engel, M\u00f6sel Nr.<br \/> Den (richtigen) Aufstellungsgrund des ersten Holzkreuzes berichtete der 1999 verstorbene Matzleinsdorfer, Herr Ludwig Neunlinger (mir) so: Vor der Melkflussregulierung hatte sich damals der Melkfluss, in M\u00e4andern, nahe am jetzigen Haus der Familie Engel&#160; vorbeiflie\u00dfend, befunden und in den damals Hochwasser f\u00fchrenden Fluten soll 1934 Frau Katharina Hiesberger ertrunken sein.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Auf der Messingtafel steht eingraviert:<br \/> <\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Hier ist 1934 Frau Katharina Hiesberger in einem T\u00fcmpel der Melk ertrunken.<br \/> Bildung und Heimatwerk<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Friedhofskapelle<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> An der n\u00f6rdlichen Friedhofsmauer befindliche kapellenartige Nische mit einfacher Lisenengliederung; Ziegelpultdach und Bekr\u00f6nung aus zwei Steinkugeln und eisernem Stern. Drinnen befindlich aus Holz, polychromiert, Kruzifixus mit Maria und Johannes, in der Staffel die armen Seelen im Fegefeuer (um 1750). Darunter mehrere einfache Grabsteinplatten von Priestern (*), (**).<br \/> Renoviert mit derzeitigem Aussehen 1997.<br \/> (*) So lautet die Beschreibung aus: Die Denkmale des Politischen Bezirkes Melk, Wien 1909. <br \/> (**) Im Zeichen des Kreuzes (\u201eKirchenf\u00fchrer\u201c) 2005, Seite 33\/34 befindet sich eine Beschreibung der hier bestatteten drei Priestern.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Johann Schima-Gedenkstein<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> An der neu errichteten Friedhofsmauer, rechts neben der Friedhofskapelle, befindet sich ein Granitstein eingemauert. <br \/> Der Aufstellungsgrund h\u00e4ngt mit dem Bau der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn&#160; zusammen&#160; (Bahnstrecke Wien-Linz-Salzburg).<br \/> Etwas seitlich unterhalb vom \u201eWei\u00dfen Stein\u201c befand sich damals ein Steinbruch (u. a. wurden auch aus diesem Steinbruch&#160; Steine f\u00fcr die Bahnbr\u00fccken herausgebrochen). Am 20. M\u00e4rz 1857 erschlug die im Friedhof von Matzleinsdorf eingemauerte, zu einem Grabstein umgewandelte Steinplatte den b\u00f6hmischen Steinmetz Johann Schima.&#160; <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Auf dem Gedenkstein steht folgendes geschrieben:<br \/> <\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Johann Schima <br \/> aus B\u00f6hmen 26 Jahre alt <br \/> Steinmetz bei der Westbahn<br \/> Wurde am 20. M\u00e4rz 1857 am<br \/> Hirschberg von diesem Stein<br \/> erschlagen. <br \/> RUHE SEINER ASCHE<\/span><br \/> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> Bei einer Beschreibung unserer Gegend von 1838 wurde damals schon Hiesberg und nicht Hirschberg geschrieben!<br \/> Im Zuge der Neuerrichtung der Friedhofsmauer w\u00e4re beinahe der Gedenkstein nicht mehr eingemauert worden, aber der damalige \u00d6KB-Obmann von Matzleinsdorf, Herr Erich Plasch bat den damaligen Bgm. Herrn Engelbert K\u00f6ninger, die Einmauerung zu veranlassen.<br \/> Von Wien im August 1856 ausgehend, erfolgte hier \u2013 vermutlich ab 1857 \u2013 eine Trassierung&#160; der Kaiserin Elisabeth-Westahn. Bereits am 18. Oktober 1858 fuhr der erste Zug (auf der damals nur eingleisigen Strecke) in Melk ein. 1860 erfolgte die Er\u00f6ffnung&#160; der Strecke bis Salzburg.&#160; <br \/> Beschreibung vom Johann Schima Gedenkstein im Zeichen des Kreuzes (\u201eKirchenf\u00fchrer\u201c) 2005, Seite 34.<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Hl. Leonhard<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> In Matzleinsdorf, am Haus von Herrn Anton Penz (und Gattin) Leopoldine&#160; (Melkerstra\u00dfe Nr.10), befindet sich ein Sgraffito hl. Leonhard angebracht. Dieses passende Motiv entstand nach einer Idee und im Auftrag der Familie Penz im Jahre 1980 an der Stra\u00dfenfassade dieses Bauernhauses.<br \/> Die Signatur R. Pertermann, wei\u00dft auf einen inzwischen verstorbenen Eggenburger K\u00fcnstler hin.<br \/> Im Glorienschein ist St. Leonhard eingeritzt; er wird mit seinen Attributen dargestellt. Im Schild befindet sich die Jahreszahl der Entstehung und A P L. Die Inschrift: &#8230; UND W\u00c4RE NICHT DER BAUER, SO H\u00c4TTEST DU KEIN BROT! deutet auf die Besitzer und Betreiber \u2013 einen landwirtschaftlich gef\u00fchrten Gem\u00fcseanbaubetrieb hin (dzt. Besitzer Herr Ing. Johann Penz). Der \u201eBauernheilige\u201c, dessen Gedenktag am 6. November gefeiert wird, ist nicht nur f\u00fcr die Pferde (Vieh) \u201ezust\u00e4ndig\u201c, sondern er ist auch der Schutzpatron der Gefangenen.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Kriegerdenkmal<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> 1921 wurde das Kriegerdenkmal errichtet und am 26. Juni desselben Jahres erfolgte die Segnung. <br \/> Im Ersten Weltkrieg gab es 21 Gefallene und 18 Vermi\u00dfte. <br \/> Am 23. September 1962 fand eine Feldmesse mit Kriegerdenkmal- und Fahnenweihe statt. <br \/> Sonntag, den 6. Juni 1993 feierten der Ortsverband \u00d6KB-Matzleinsdorf die Er\u00f6ffnung des neuen Dorfplatzes und die Segnung des restaurierten Kriegerdenkmals, welches durch den damaligen Pfarrer GR Edmund Warchol stattfand. <br \/> Die Kosten f\u00fcr die Dorfplatzgestaltung und Versetzung vom Kriegerdenkmal bzw. deren Renovierung&#160; betrugen ca. 3,000.000 Schilling.&#160; <br \/> (Die Ermordung des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie Gr\u00e4fin Chotek, Herzogin von Hohenberg durch den Serbischen Attent\u00e4ter Gavrilo Princip am 14. Juni 1914 in Sarajewo, l\u00f6ste den Ersten Weltkrieg aus. Der Balkan war, ist und bleibt ein Pulverfass.)<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Flurdenkmal \u201eZu Ehren Gottes\u201c<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Das am Hart (Flurname) nahe vom Modell-Flugplatz (Union Modell-Motorflug-Club P\u00f6chlarn) befindliche, schon sehr alte Steinmonument, war mit Sicherheit kein r\u00f6mischer Grenzstein (wie es gerne angenommen wird), sondern k\u00f6nnte auf Grund eines hier 1708 erfolgten Mordes schon entstanden sein!<br \/> Es befand sich einmal eine Blechtafel angebracht, deren Worte keiner mehr wei\u00df, bzw. auch nicht wann und von wem die Blechtafel entfernt wurde. Inmitten vom oberen Ende des s\u00e4ulenartigen Steins, befand sich ein Restst\u00fcck von einem Eisen darin, an dessen Stelle ein Kreuz eingesetzt wurde!<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Die derzeitige Inschrifttafel aus Messing enth\u00e4lt die Anfangsworte von:<br \/> GROSSER <br \/> GOTT, <br \/> WIR<br \/> LOBEN<br \/> DICH, \u2026 &#160; <br \/> (und ein eingraviertes Kreuz)<\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Die seitens des \u00d6KB-Matzleinsdorf gestiftete Inschrifttafel wurde 2002 angebracht, welche noch zus\u00e4tzliche Daten beinhaltet:<br \/> Hier wurde am 29. J\u00e4nner 1708 ein WANDERBURSCHE ermordet<br \/> (Dieser Mord geschah bereits am 20. J\u00e4nner 1708 und d\u00fcrfte ein Tipp- oder \u00dcbermittlungsfehler sein)&#160;<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Ehemalige Flurdenkmal<br \/> <\/span><span style=\"font-size: 14px;\">(am Hart)<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Nahe vom Union Modell-Motorflug-Club P\u00f6chlarn, wo die ehemalige R\u00f6merstra\u00dfe (Tabulastra\u00dfe) aufstieg zum Hart und am Hochstra\u00df (*) weiterf\u00fchrte, befindet sich ein aus dem Hiesberg heraus gebrochene Steins\u00e4ule.<br \/> Dem Aussehen nach, d\u00fcrfte es eines der \u00e4ltesten (noch vorhandenen) Flurdenkm\u00e4ler in der Gemeinde Matzleinsdorf sein!<br \/> Wolfgang Jezinger um die 40 Jahre alt, lernte einen Wanderburschen aus Wien kennen. Gemeinsam gingen beide hier oben (damals gab es vermutlich hier noch viel mehr Baumbest\u00e4nde als jetzt!) durch den Wald. Jezinger d\u00fcrfte erfahren haben, dass dieser junge Mann Geld bei sich hatte und ersch diesen mit seiner Reisighacke.<br \/> Wolfgang Jezinger wurde an der Melker Richtst\u00e4tte durch das Flechten auf das Rad vom Leben zum Tode bef\u00f6rdert.&#160;&#160; <br \/> In den Heimatkundlichen&#160; Beilagen zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Melk Nr. 6 vom 15. Juni 2002 wird die Verurteilung Jezingers beschrieben. In der Nr. 5 vom 15. Mai 2002 das Melker Rathaus, welches einmal auch Rechtssprechung aus\u00fcbte.<br \/> Am Hochstra\u00df entlang (Grenze zwischen der Stadtgemeinde P\u00f6chlarn und der Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf, aber noch auf unserem Gemeindegebiet!) f\u00fchrte die ehemalige \u201eTabulastra\u00dfe\u201c (R\u00f6merstra\u00dfe), diese diente damals dem r\u00f6mischen Heer zur schnellen Nachrichtenbef\u00f6rderung, Truppentransport usw. Zum besseren Schutz der Truppen meist auf Anh\u00f6hen f\u00fchrend, \u2013 im Gegensatz zur Limesstra\u00dfe, welche sich nahe der Donau befand, die f\u00fcr den \u201enormalen\u201c Verkehr vorgesehen war und durch die vielen fr\u00fcheren \u00dcberschwemmungen, meistens gar nicht mehr vorhanden ist.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Detzer-Gedenkstein<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Ende Juni 2002 wurde der vom (ehemaligen) \u00d6KB-Matzleinsdorf Obmann Herrn Erich Plasch erstandene Stein, mit einer Messingtafel versehen, versetzt, um wieder an der unmittelbaren N\u00e4he, wo dieser 1945 letal verlaufende Unfall stattgefunden hatte, den heutigen Generationen die schreckliche Zeit des \u201etausendj\u00e4hrigen Reiches\u201c vor Augen zu f\u00fchren!<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Die Messingtafel beinhaltet folgenden Wortlaut:<br \/> OTHMAR DETZER am 21. Oktober 1945<br \/> beim Hantieren von Wehrmachtsmunition im<br \/> 12. Lebensjahr t\u00f6dlich verungl\u00fcckt. <br \/> \u00d6KB MATZLEINSDORF<br \/> Binder KG Enns<\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Ehemaliges Detzer-Kreuz<\/span><br \/> <\/strong><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong> <br \/> <\/strong><br \/> Oberhalb vom Matzleinsdorfer Reservoir (Wasserbeh\u00e4lter) befand sich im Schacherl (kleiner Waldbereich), welcher meist aus Robinienb\u00e4ume besteht, einstmals ein gusseisernes Kreuz in einem Betonsockel versetzt.&#160; <br \/> Das Kreuz wurde vom damaligen Besitzer abgebrochen weil es \u201egest\u00f6rt\u201c hatte! Die \u201eFolgen\u201c dieser Tat d\u00fcrften heute noch&#160; (2010) einigen BewohnerInnen von Matzleinsdorf bekannt sein.<br \/> Warum man an dieser Stelle einstmals ein Kreuz aufgerichtet hatte, wurde seitens Herrn Karl Fahrnberger folgenderweise berichtet: Nach den Zweiten Weltkrieg befanden sich unz\u00e4hlige Kriegsrelikte, so unter anderem auch Granaten meterhoch in diesem kleinen Waldst\u00fcck aufgestapelt. <br \/> Immer mehrere Buben schlugen die Spitzen von den Kartuschen ab, um an das Pulver zu gelangen. <br \/> Am 21. Oktober 1945, so auch Othmar Detzer. Detzer d\u00fcrfte vermutlich an einem Z\u00fcnder einer Granate so ungl\u00fccklich hantiert haben, dass er eine Explosion ausl\u00f6ste. Durch die Wucht der Detonation hatte es Detzer den Brustkorb zerfetzt und Herr Fahrnberger verlor \u201enur\u201c ein Auge; einer der Buben wurde an der Ferse verletzt. <br \/> Den anderen ist nichts passiert; ihnen d\u00fcrfte aber das \u201espielen\u201c an diesem denkw\u00fcrdigen Tag vergangen sein!<br \/> Weiter drinnen im Schacherl kann man noch heute eine trichterf\u00f6rmige Vertiefung erkennen, die nicht nat\u00fcrlichen Ursprunges sein k\u00f6nnte (zu kreisf\u00f6rmig \u2013 daher von der damaligen Explosion stammend?).<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><br \/> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 249px; height: 215px;\" src=\"http:\/\/www.zelking.grafikweb.eu\/images\/stories\/detzergrab.jpg\" alt=\"\" \/><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Das Grab von Othmar Detzer im Friedhof von Matzleinsdorf<br \/> (Anstelle des ehemaligen Flurdenkmals, da es kein Foto davon gibt!)<\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Kapelle bei der Autobahn<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Der Bau der Westautobahn (heute A 1) Wien-Salzburg wurde zun\u00e4chst in drei voneinander unabh\u00e4ngigen Teilstrecken begonnen, und zwar u. a. mit der nieder\u00f6sterreichischen Strecke St. Christophen\u2013St. P\u00f6lten\u2013P\u00f6chlarn; was einer Streckenl\u00e4nge von 51 km entspricht.<br \/> 1955 begann man mit dem Bauabschnitt St. Christophen\u2013P\u00f6chlarn, da in diesem Bereich der Baufortschritt der \u201eReichsautobahnen\u201c schon beachtlich war.<br \/> Am 3. Dezember 1958 konnte die erste nieder\u00f6sterreichische Teilstrecke dem Verkehr \u00fcbergeben werden.<br \/> Dieser etwas gr\u00f6\u00dfere Kapellenbau (ein begehbares \u201eMarterl\u201c nennt man immer Kapelle!) befindet sich auf der linken Stra\u00dfenseite Matzleinsdorf Richtung Ornding, vor der Autobahnunterf\u00fchrung.<br \/> Im Zuge des Baues der Westautobahn (A 1), wurde das alte, gemauerte Flurdenkmal, Orndinger Kreuz genannt, abgetragen (da es sich im heutigen Stra\u00dfenbereich befand) und durch diesen Kapellenbau (wurde zwischen 1956 und 1958 erbaut) in unmittelbarer N\u00e4he des alten Flurdenkmals errichtet.<br \/> Da es f\u00fcr diese Kapelle keine eigene Bezeichnung bis dato gibt, bekam es wegen der unmittelbaren N\u00e4he zur A 1, vom Autor diesen Namen.<br \/> Im Inneren: Ein gro\u00dfes Kruzifix (befand sich etwa 15 Jahre allein darin) und davor eine kleine Marienstatue sowie seitlich links ein Herz-Jesubild und rechts ein Herz-Marienbild befinden sich dzt. darin. Au\u00dfer dem Kreuz, wurde alles andere so nach und nach von der Familie Riedl aus Bergern beigestellt.<br \/> Abgesichert durch eine schmiedeeisernen T\u00fcre.<br \/> 1981 bei den \u201eBittagen\u201c wurde die Autobahnkapelle von GR Pf. Edmund Warchol gesegnet. Frau Christine Spanseiler \u00fcbernahm von Hrn. Ludwig Riedl&#160; die&#160; Betreuung dieser Kapelle.<br \/> <\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> Eine Renovierung, dieses zwischen 1956 und 1958 erbauten Flurdenkmals anstelle vom Orndinger Kreuz, erfolgte durch den Bauernbund Matzleinsdorf Herbst 2006\/Fr\u00fchjahr 2007 (neue Dachziegel, Fassadengestaltung in Gelb, Innenf\u00e4rbelung und Ausbesserung der Pflastersteine).<br \/> Eine Neusegnung sollte laut einer gedruckten Einladung im Zuge des Bitttages 2007, am 15. Mai durch Pater Lukas erfolgen.&#160; <br \/> Bedingt durch den Regen an diesem Abend, wurde der Bittgang um Erhaltung der Feldfr\u00fcchte in der Pfarrkirche abgehalten; dieses gro\u00dfe Flurdenkmal (mit anschlie\u00dfender Agape) trotzdem an diesem Tag gesegnet.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Orndinger-Kreuz<\/span><br \/> <\/strong><span style=\"font-size: 14px;\"><strong>(abgekommen)<br \/> <\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Dieses ehemalige Flurdenkmal, m\u00fc\u00dfte laut den m\u00fcndlichen \u00dcberlieferungen eigentlich auch Kapelle genannt werden, da es (gemauert und) begehbar war.<br \/> Im Jahre 1840 soll im Orndinger-Kreuz ein Bild Maria mit dem Leichnam Jesu und den hll. Benedikt und Scholastika, gemalt vom Wiener Maler Theodor Petter sich darin befunden haben (*)! <br \/> Es befand sich etwa rechts der heutigen Autobahnunterf\u00fchrung (Matzleinsdorf Richtung Ornding), im jetzigen Stra\u00dfenbereich der A 1 und wurde im Zuge des Autobahnbaues abgetragen. <br \/> Leider gibt es auch von diesem ehemaligen Flurdenkmal kein Foto. <br \/> Zwei Jugendliche sollen in der NS-Zeit der Madonna die Augen ausgestochen haben und einer von den beiden erlitt bald darauf einen t\u00f6dlichen Verkehrsunfall!<br \/> (*) Au\u00dferhalb Matzleinsdorf, an der Stra\u00dfe nach Ornding enth\u00e4lt eine sehr kleine gemauerte Stra\u00dfenkapelle, das Orndinger=Kreuz genannt, ein Bild \u2013 Maria mit dem Leichnam Jesu und die heiligen Benedict und Scholastica \u2013 1840 von Theodor Petter aus Wien gemalt. <br \/> Wenn man von jedem dieser in \u00d6sterreich so h\u00e4ufigen Kreuze und S\u00e4ulen an den Stra\u00dfen und Wegen und in der N\u00e4he der Ortschaften die Entstehungsgeschichte w\u00fc\u00dften \u2013 meistens sind sie die stummen Zeugen von Stellen, wo ein besonderer Ungl\u00fccksfall, eine Mordtat, ein Sturz vom Pferd oder Wagen, u. dgl. sich ereignete, oder von wunderbarer Rettung aus gro\u00dfen Gefahren \u2013 so w\u00fcrde sie allein eine \u201e\u00f6sterreichische Trauerb\u00fchne,\u201c ein reichhaltiges Magazin f\u00fcr moderne Schauergeschichten er\u00f6ffnen (Entnommen aus: Geschichte des Benedictiner=Stiftes Melk von Ignaz Franz Keiblinger, Wien 1869, II. Band, Seite 306.&#160; <br \/> Collage (LP II\/2004) Orndinger-Kreuz<br \/> (Anstelle eines nicht vorhandenen Fotos)<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Stabenteiner-Kreuz<\/span><\/strong><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> Begibt man sich von Matzleinsdorf nach Bergern, so sieht man auf etwa halber Wegstrecke an der linken Stra\u00dfenseite, ein zwischen zwei Thujen, auf einem Steinsockel befindliches, schmiedeeisernes Kreuz (mit \u201eAkazienkern\u201c). <br \/> Die erste Frau vom Herrn Stabenteiner lie\u00df dieses Kreuz (ohne Inschrift) errichten, welches sich fr\u00fcher im \u201eBrunnerfeld\u201c befand. Herr Ludwig Riedl (aus Bergern) erz\u00e4hlte (mir), dass er der Initiator der Neuaufstellung 1968 gewesen sei. Herr Johann Eigner wollte das Kreuz nicht mehr aufstellen, da es durch die Kommassierungen&#160; \u201ekeine Ruhe mehr f\u00e4nde.<br \/> Da Herr Riedl (fr\u00fcher) \u00f6fters diesen Weg beschritten hatte, \u201efehlte\u201c ihm dieses Kreuz und so wurde in Absprache mit dem Grundeigent\u00fcmer wieder dieses Kleindenkmal von Herrn Riedl an der heutigen Stelle errichtet und von ihm auch lange Zeit \u201ein Schu\u00df\u201c gehalten.<br \/> Am Fu\u00dfe befinden sich die Jahreszahlen 1939&#160; 1945 und soll eigentlich allen Soldaten des Zweiten Weltkrieges gewidmet sein (so wurde es mir mitgeteilt)!<br \/> Pater Stephan Holpfer OSB Mag. Theol. hatte als neu installierter Seelsorger die Idee, bei den Bittagen jedes Jahr zu einem anderen Flurdenkmal zu gehen, und um die Erhaltung der Feldfr\u00fcchte zu Bitten. Dieser \u201eSchritt\u201c, wurde erstmals 1997 zum Stabenteiner-Kreuz unternommen<br \/> 1981 (?) anl\u00e4sslich eines Bittages von GR Pf. Edmund Warchol gesegnet.<br \/> 1987 erfolgte eine Restaurierung.<br \/> Im Sommer 2002 wurde seitens des \u00d6KB-Matzleinsdorf eine Gedenktafel angebracht.&#160; <br \/> Das Stabenteiner-Kreuz (Foto: 1999)<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Marterl beim \u201eBrunnerfeld\u201c<\/strong> <\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong>(Stabenteiner-Kreuz)<\/strong><br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><\/p>\n<p> Vor der Kommassierung befand sich das Stabenteiner-Kreuz weiter innen im Gel\u00e4nde \u2013 mit Flurnamen \u201eBrunnerfeld\u201c.<br \/> Es wurde 1942 durch Frau Stabenteiner aufgestellt, damit ihr Mann gut vom Krieg zur\u00fcckkehre<br \/> 1948 verstarb Frau Stabenteiner durch einen Sturz vom Nu\u00dfbaum. <br \/> Bei der Kommassierung wurde das Kreuz entfernt und bei der Fam. Eigner aufbewahrt.<br \/> 1968 bewerkstelligte Herr Ludwig Riedl mit der Erlaubnis zur Errichtung durch Herrn Riedl (Brunner\/Matzleinsdorf) die Aufstellung an der heutigen Stelle. &#160; <br \/> Gedenkblock der ehemaligen UdSSR anl\u00e4sslich des 2. Jahrestages der Befreiung Stalingrads (1945)<br \/> Foto von Herrn Ludwig Riedl (\u2020 2004) zVg<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 16px;\"><br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Matzleinsdorfer-Marienbild<\/strong><\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Im Juni 2002 erw\u00e4hnte Herr Ludwig Riedl, dass es auf der rechten Seite der Verbindungsstra\u00dfe nach Bergern, in etwa dem heutigen Autobahnbereich, sich auch einmal ein Flurdenkmal befunden h\u00e4tte, von dem die meisten heutigen Bewohner von Matzleinsdorf nichts mehr wissen. <br \/> Auf einem schiefen Apfelbaum soll ein Marienbild angebracht gewesen sein, \u00fcber deren Entstehungsgeschichte aber keiner von den Alteingesessenen zu berichten&#160; wu\u00dfte. <br \/> Beim Bau der A 1 d\u00fcrfte es vermutlich abgekommen sein, sodass dieser ehemalige \u201eBildbaum\u201c in Vergessenheit geriet!<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/span><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.zelking.grafikweb.eu\/images\/stories\/ma-bild.jpg\" style=\"width: 240px; height: 376px;\" \/><br \/> <span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Der \u201eBildbaum\u201c<\/span><\/span><br \/> <span style=\"font-size: 14px;\"> (Da kein Foto vorhanden \u2013 \u201eSpielerei\u201c des Autors, Februar 2004)<\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>St. Georgsfelsen<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Bereits 1972 wurde vom Wanderverein ein Felsblock vom inzwischen verstorbenen Steinmetzmeister Herrn Robert Dier (Au bei St. Leonhard am Forst) besorgt, dieser mit einem Kreuz versehen und beim heutigen Wartehaus der Autobuslinie Mank\u2013Melk\u2013Mank; Fa. Kerschner (Mank), neben der (1936 erbauten) Melkbr\u00fccke aufgestellt.<br \/> Das auf dem Stein befindliche Abbild des hl. Georg wurde 1973 in Wels gegossen und nachtr\u00e4glich montiert. Der Gedanke vom Initiator, Herr Alfred G\u00fcttler war, f\u00fcr jeden Nothelfer ein eigenes Flurdenkmal errichten zu lassen. Der hl. Georg (einer von den 14 Nothelfern) war das erste und bis dato letzte Denkmal dieser Art im Gemeindegebiet.<br \/> 1975 bei der Stra\u00dfenverbreiterung und wegen der Br\u00fcckensanierung wurde der St. Georgsfelsen an die heutige Stelle beim Ger\u00e4tehaus der FF-Matzleinsdorf versetzt.<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Hll. Florian und Sebastian<\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>G\u00fcttler-Madonna <\/strong><\/span><\/div>\n<p> <\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Beim Haus Herr Alfred und Frau G\u00fcttler, Gro\u00dfprielstra\u00dfe Nr. 2 (Melkfeld) sieht man (ohne Belaubung) an der linken Seite der Einfahrt eine Rundnische in der sich eine Madonnenstatue aus Bronze befindet.<br \/> Die Mutter von Herrn G\u00fcttler erkrankte im 56. Lebensjahr stehend an Krebs und Herr G\u00fcttler gelobte bei einer Wallfahrt nach Mariazell und Maria Taferl, sollte seine Mutter gesunden, so w\u00fcrde er diese Statue aufstellen. <br \/> Tats\u00e4chlich wurde seine Mutter wieder gesund. <br \/> Als seine Mutter 1986 (20 Jahre danach) durch einen Schlaganfall verschied, wurde das einstige Versprechen eingel\u00f6st!<br \/> Seit dieser Zeit \u201ebewacht die \u201ehimmlische Hilfe\u201c dieses Haus.<br \/> GR Edmund Warchol segnete 1991 diese Statue in Verbindung mit einer Fahrzeugweihe.<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Engel-Kapelle<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Durch die unmittelbare N\u00e4he zum ehemaligen Haus der Familie Engel (Gro\u00dfprielstra\u00dfe), wurde dieses religi\u00f6se Kleindenkmal schon seit langer Zeit Engelkreuz benannt.<br \/> Wegen seiner \u201eBegehbarkeit\u201c nun Engelkapelle benannt.<br \/> Eine (von den zwei) \u201eEntstehungsgeschichten\u201c war diese (glaubw\u00fcrdiger!): Ein Einheimischer (ev. ein Angeh\u00f6riger der Familie Engel?) wurde von einem Zigeuner im Streit mit einem Messer get\u00f6tet, daher d\u00fcrfte fr\u00fcher schon hier ein Holzkreuz errichtet worden sein.<br \/> 1998 begab sich die Bev\u00f6lkerung im \u201ezweiten Bittagsjahr\u201c unter Pater Stephan zum Bittag hierher. &#160; <br \/> Im Inneren befinden sich ein Betstuhl und ein Gu\u00dfeisernes Kreuz.<br \/> (*) Das Wort \u201eEngel\u201c stammt, durch das Lateinische vermittelt, vom griech. angelos ab, das soviel wie \u201eBote\u201c bedeutet (Seite 13). Und weiter: Jesus schreibt den Engeln au\u00dferdem die Rolle von Zeugen vor jenem h\u00f6chsten Gericht zu, in dem \u00fcber das ewige Schicksal des Menschen entschieden werden wird. \u201eWer mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden\u201c (Lukas 12, 8f.). Diese Worte sind bedeutsam: Wenn Engeln n\u00e4mlich am Urteil Gottes teilhaben, dann sind sie auch am menschlichen Leben interessiert (Seite 65). (* Entnommen aus: ENGEL Die unsichtbaren Helfer der Menschen von Paolo Giovetti 2002.)<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Bildbaum Hl. Leopold <\/strong><br \/> <\/span><strong>(zum Stiftsblick)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> Neben der Magna Mater Austriae, ist der hl. Leopold Patron von ganz \u00d6sterreich und \u201enebenbei\u201c seit 1663 (vorher war es der hl. Koloman) auch der Landespatron von Nieder\u00f6sterreich; Schutzherr der Winzer, worauf wohl der alte Brauch vom \u201eFa\u00dflrutschen\u201c im Stift Klosterneuburg zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<br \/> Patronate: Winzer und Landespatron \u00d6sterreichs. Attribute: Kirchenmodell, Fahne, Brotk\u00f6rbe.<br \/> Der Schleierlegende nach f\u00fchrte durch das Auffinden des vom Winde verwehten Schleiers seiner Gemahlin Agnes, nach 9 Jahren zum Bau des Stiftes Klosterneuburg. Im sogenannten Reisealtar des Heiligen wird \u00fcbrigens ein Gewebe aufbewahrt, das wahrscheinlich aus dem 12. Jhdt. stammt, also Agnes geh\u00f6rt haben k\u00f6nnte. <br \/> Der 1073 geborene Sohn von Markgraf Leopold II. (in den Literaturen wird auch 1075 und 1089 als Geburtsjahr, Melk bzw. Gars am Kamp als Geburtsorte angegeben!) soll im Kloster Melk von Bischof Altmann von Passau erzogen worden sein. <br \/> Am 15. November 1136 soll Leopold der III. nach einem Jagdunfall verstorben sein. Neuere Forschungen zweifeln dies aber an. <br \/> 1485 sprach Papst Innozenz VIII. Leopold III. heilig. <br \/> Aufstellungsjahr Sommer 2002. <br \/> Dieser Aufstellungsort wurde ausgew\u00e4hlt, weil er unter Umst\u00e4nden in Melk geboren wurde und auch Landespatron ist.<br \/> Das Anbringen des Bildes hl. Leopold wurde am 3. 10. 2002 durch die Besitzerin, Frau Christine Riedl aus Bergern (wegen einer ev. Segnung) \u201enachgenehmigt\u201c!<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Fischhuber-Kreuz<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Nach dem Anstieg Maierh\u00f6fen\/Bergern an der B 1 (aus Richtung Melk kommend gesehen), befindet sich vor der Kreuzung B 1 und der Verbindungsstra\u00dfe Matzleinsdorf\/Bergern am linken Stra\u00dfenrand ein schmiedeeisernes Kreuz auf einem Betonsockel angebracht.<br \/> Die erneuerte Inschrifttafel besagt, dass hier im Oktober 1927 Anton Fischhuber aus Melk verungl\u00fcckt ist.<br \/> Am 26. Oktober 1927 kam ein Autofahrer aus Richtung P\u00f6chlarn (angeblich ohne F\u00fchrerschein gefahren!), der sich in Steyr ein neues Auto gekauft hatte, sp\u00e4tabends auf der \u201eReichsstra\u00dfe\u201c (B 1) daher (zu diesem Zeitpunkt, war es noch eine Schotterstra\u00dfe!), gleichzeitig kam als Radfahrer auf der linken (!) Seite&#160; Anton Fischhuber, aus Melk kommend, gefahren. <br \/> Durch die Dunkelheit wurde Fischhuber \u00fcbersehen und hier t\u00f6dlich verletzt.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&#160;<\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Der Veteranenverein setzte seinem ehemaligen Kriegskameraden (aus dem Ersten Weltkrieg) mit folgender Widmung ein ehrendes Andenken:<\/span><\/div>\n<p> <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">  <\/span><\/span><\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Dem hier am 26. Oktober 1927<br \/> verungl\u00fcckten&#160;&#160; <br \/> ANTON FISCHHUBER<br \/> gewidmet<br \/> Der Veteranenverein Melk<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">D<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">ie Namenstafel (aus Aluminium bestehend) wurde im Juli 1999 vom Autor (mit dem Zusatz LP\/99) angeschafft und auch gleichzeitig das Kreuz (schwarz) gestrichen.<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <span style=\"font-size: 16px;\"><br \/> <strong>Fischhuber-Kreuz <\/strong><\/span><br \/> <strong>(vor der Restaurierung)<\/strong><\/p>\n<p> &#160; <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Fr\u00fcher befand sich dieses Flurdenkmal weiter im Gel\u00e4nde der Felder drinnen. <br \/> Da es gest\u00f6rt hatte, wurde es deshalb von Herrn Erwin Schmid aus Bergern schon vor l\u00e4ngerer Zeit an den Stra\u00dfenrand der B 1 versetzt. Daher k\u00f6nnte der alte Stra\u00dfenverlauf zur damaligen Zeit, nahe beim ehemaligen Standort gewesen sein!<br \/> Auch hier <\/span><span style=\"font-size: 14px;\">hinterlie\u00df <\/span><span style=\"font-size: 14px;\">die Witterung Spuren, daher mu\u00dfte die ehemalige Erinnerungstafel erneuert werden.<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Diese ehem. kupferne Tafel enthielt folgende Eintragungen:<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> Dem hier am 26. Oktober 1927<br \/> verungl\u00fcckten<br \/> ANTON FISCHHUBER<br \/> gewidmet<br \/> Der Veteranenverein Melk<\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Die (alte) Blechtafel hatte ein Einschussloch, eventuell noch aus der Besatzungszeit (?) stammend, oder durch eine \u201eSpielerei\u201c entstanden?<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Bergernmarterl<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Da auch das in der KG Bergern-Maierh\u00f6fen befindliche Flurdenkmal von der Bev\u00f6lkerung Kreuzst\u00f6ckl (es gibt vier davon, die sich im Gemeindegebiet befinden!) benannt wird, wurde es durch den Autor (als drittes Kreuzst\u00f6ckl beschrieben) wegen einer ev. Verwechslung in Bergernmarterl umbenannt!<br \/> Das zwischen zwei Thujen befindliche Marterl wurde nach 1966 anstelle des alten an derselben Stelle errichtet.<br \/> Wann und warum einstmals ein Flurdenkmal (gab es fr\u00fcher hier ein einfaches Holzkreuz?) in diesem Ort aufgestellt wurde, wu\u00dften selbst betagte Leute nicht mehr (daher ist es wichtig alles niederzuschreiben!).<br \/> Im Inneren befindet sich ein schwarzes Holzkreuz mit polychromiertem Christuskorpus. <br \/> Im \u201e3. Bittagsjahr\u201c (1999) ging die Bev\u00f6lkerung mit Pater Stephan zu diesem Bildstock, um auch hier einmal um die Erhaltung der Feldfr\u00fcchte zu Bitten.<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><br \/> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>\u201eNikolokreuz\u201c&#160; <\/strong><\/span><strong><br \/> (Pests\u00e4ule)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Wer aus dem Melktal (B 215) kommend in die B 1 einbiegt, sieht etwas schr\u00e4g rechts, am gegen\u00fcber liegenden Stra\u00dfenrand das zur KG Bergern-Maierh\u00f6fen geh\u00f6rende \u201eNikolokreuz\u201c. <br \/> Auf einen Rundpfeiler befindet sich ein Tabernakelartiger Aufsatz, der drei Rundnischen enth\u00e4lt. <br \/> Erkennbar waren auf den Blechtafeln nur mehr im Westen hl. Nikolaus und in der Ostnische ein Marienbild.<br \/> Vor der Kommassierung befand sich hier einstmals ein Hohlweg.<br \/> Durch zweimaliges zerst\u00f6ren durch Motorfahrzeuge (1950 durch einen Lkw der \u201eRoten Armee\u201c und 1955 durch&#160; einen Wiener Pkw-Fahrer!), bekam das \u201eNikolokreuz\u201c etwas abseits diesen heutigen Platz \u201ezugeteilt\u201c. Unter dem alten Standplatz fand man Teile von Skeletten, die von Pesttoten stammen k\u00f6nnten (Pesttote hat man baldigst und (meist) au\u00dferhalb einer Ortschaft beerdigt!).<br \/> Laut einem Schreiben von Herrn Berger aus Melk, soll damals die komplette Bev\u00f6lkerung von Freiningau der Pest zum Opfer gefallen sein.<\/p>\n<p> Erstes Entstehungsjahr ist unbekannt<br \/> Renoviert: Nach 1950 und 1955<br \/> Restauriert: Im Sommer 2010<br \/> Baumaterial: Ziegeln<br \/> Gr\u00f6\u00dfe: Runds\u00e4ule \u00d8 60 cm; Gesamth\u00f6he 3,10 m<\/p>\n<p> <\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>\u201eNikolokreuz\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">(*) Im Gedenkbuch von 1741 wird \u201eein gar altes Kreuz\u201c mit dem Bildnisse des heiligen Nikolaus erw\u00e4hnt \u2013 an der Stra\u00dfe wo sich der Weg scheidet \u2013 mit einem Stein, der vor Zeiten als \u201eOpferstock\u201c diente, aber h\u00e4ufig beraubt und dann nicht mehr gebraucht wurde. Es ist davon nichts weiter bekannt, als dass man 1740 bei der Erweiterung des Weges einige \u201etodte K\u00f6rper und Menschengebeine\u201c ausgrub (* I. F. Keiblinger Band II Wien 1869, Seite 306.).<br \/> Vermutlich wurden einst mehrere zur Pestzeit Verstorbene hier in den Scho\u00df der Erde gelegt. <br \/> Laut Keiblingers Beschreibung d\u00fcrfte vorerst hier ein einfaches steinernes Flurdenkmal (niedere Steins\u00e4ule mit Kreuz?) gestanden haben, wo vermutlich ein metallener \u201eOpferstock\u201c (?) angebracht war, der aber \u00f6fters unliebsam \u201eentleert\u201c wurde und man daher eventuell das alte Flurdenkmal entfernte. Auch eine Verwitterungen k\u00f6nnten einstmals das Aus f\u00fcr dieses Kleindenkmal gewesen sein.<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> <\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Gedenkstein<\/strong><\/span><\/span><\/span><strong><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-size: 16px;\"> <\/span><\/span><\/span><\/strong><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong><span>\u201eFebruar 45\u201c<\/span><\/strong><\/span><\/span><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Die Symbolik des Steines: Die gerade geschliffenen Kanten und die glatten Fl\u00e4chen versinnbildlichen die sch\u00f6nen Tage der hier ums Leben gekommenen, welche auch schon Spuren des Alltags (raue Stellen) in sich tragen. An der Zeit zerbrochen sollen die Bruchstellen darstellen und die Bohrl\u00f6cher stehen symbolisch f\u00fcr die Einschussl\u00f6cher. Die Spitze des dreieckf\u00f6rmigen Gedenksteines soll den 19. Februar 1945 darstellen \u2013 den Todestag der hier erschossenen KZ-Gefangenen und NS-Soldaten! <br \/> Aufgestellt wurde der Gedenkstein \u201eFebruar 45\u201c Ende Oktober; das Setzen der Eiben erfolgte vor Mitte November 2001.<br \/> Der Gedenkstein war ein Restst\u00fcck; die Inschrift wurde vom Autor bezahlt, detto auch die zwei Eiben. <br \/> Die zwei Erinnerungstafeln sind den hier etwa 100 (!) ums Leben gekommenen Gefangenen bzw. Soldaten und den zwei Einheimischen die durch Unf\u00e4lle t\u00f6dlich verletzt wurden, gewidmet worden. <br \/> Der Aufstellungsort wurde seitens der Stra\u00dfenmeisterei Melk durch Stellvertreter Herrn Christian Koch genehmigt!<\/p>\n<p> (* 19. Februar 1945, Pazifischer Ozean: Mit 30.000 Mann landen an diesem Tag amerikanische Soldaten auf der japanischen Pazifikinsel Iwo Jima, welche vorher schon drei Tage lang von Schiffen aus unter schwerem Beschuss gelegen war. Dieser Angriff dauerte bis zum 26. M\u00e4rz und endete mit ungeheuren japanischen Verlusten, da die Japaner den Berg dieser Insel tagelang hartn\u00e4ckig verteidigten <\/span><\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">\u2013 Internet.)<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Mariahilf-Bild von Freiningau<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Im Garten der Familie Barbi befindet sich an einem gro\u00dfen Mostbirnbaum&#160; (derzeit) ein Marienbild (mit Jesukind) angebracht.&#160; <br \/> Durch Blitzeinschlag und Witterung zerst\u00f6rt, wurden die Bilder (verschiedene Motiven so vorhanden) immer wieder ausgetauscht.<br \/> Frau Hermine Barbi teilte mir mit, dass um die Jahrhundertwende (Ende 1800 oder Anfang 1900, so von ihrer Gro\u00dfmutter erz\u00e4hlt) durch ein Hochwasser hier ein Boot mit zwei Insassen gekentert sei und diese zwei M\u00e4nner hier ertrunken sind. Damals flo\u00df die Donau in M\u00e4andern sehr nahe am Ort vorbei!<br \/> Am Anfang wurde zur Erinnerung hier ein Mariahilf-Bild angebracht! <br \/> 1999 wurde das vorhandene Bild in einem Aluminiumrahmen unter Glas gegeben.<br \/> Madonna mit dem Christusknaben (von Franz Defregger, * 30. April 1835 in Eberhof bei Stronach\/Tirol, \u2020 2. J\u00e4nner 1921 in M\u00fcnchen) ist in Kopie angebracht.<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Freiningauer-Marterl<\/strong><\/span><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Neben dem Haus Sch\u00e4rfinger (Nr. 3) in Freiningau, befindet sich ein Marterl mit der Jahreszahl 1907 versehen. <br \/> In fr\u00fcherer Zeit ging die Bev\u00f6lkerung von hier weg zur Wallfahrt nach Maria Steinparz. <br \/> Frau Theresia Sch\u00e4rfinger berichtete (mir), dass sich vor dem Marterlbau die Wallfahrer\/Innen immer beim damaligen Gasthaus Schwarz getroffen hatten, wo rechts davon, gut sichtbar sich ein Misthaufen befand! <br \/> Herr Franz Eger (im Ersten Weltkrieg gefallen) und Herr Alois H\u00f6llm\u00fcller (1962 verstorben) war dies immer ein \u201eDorn im Auge\u201c! Es wurde also beschlossen, (an der jetzigen Stelle) ein Marterl zu errichten.<br \/> Im Giebel sieht man ein \u201eAuge Gottes\u201c und folgenden Spruch: An Gottes Segen ist alles gelegen. Unterhalb vom Gesimse ist&#160; 19&#160;&#160;&#160; Gelobt sei Jesus Christus&#160;&#160; 07 angebracht. <br \/> Im Inneren als Hauptbildnis eine Herz-Marien Abbildung, l. ein Herz-Jesu Bild und r., eine zum Himmel aufschauende Maria. Vor dem Hauptbild eine Muttergottesstatue.<br \/> Renoviert: 1987.<br \/> Da auch dieses Marterl als Kreuzst\u00f6ckl benannt&#160; ist (als viertes in der Gemeinde! welches ich beschrieben hatte), so wird es in meinen weiteren Beschreibungen ab nun als Freiningauer Marterl Erw\u00e4hnung finden!<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Freiningauer-Marienbild<\/span><br \/> <\/strong><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong> (neu)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Seit Mitte August 2006 befindet sich an einem gro\u00dfen Mostbirnenbaum, welcher der Fam. Sommer geh\u00f6rt, ein neues Marienbildnis angebracht. Dieses, schon etwas n\u00e4her zur Ortstafel Freiningau (aus Neuwinden kommend gesehen) angebrachte Flurdenkmal (Bild), war ebenso wie das Material, eine Spende der Familie G\u00f6schl.<br \/> Herr Ehrenfried Fallmann zimmerte die h\u00f6lzerne Umrahmung.<br \/> Am 15. August (Mari\u00e4 Himmelfahrt) wird das Bildnis immer bekr\u00e4nzt.<br \/> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Freiningauer-Marienbild<\/strong><\/span><strong><br \/> (alt)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Aus Melk kommend, kurz nach der Ortschaft Neuwinden von der B 1 rechts abbiegend, gewahrte man vor Freiningau, an der rechten Stra\u00dfenseite (an einem ehemaligen Zwetschkenbaum) ein Marienbild (mit Jesuskind) mit einem tieferen Holzrahmen versehend angebracht.<br \/> Jeweils am \u201eHimmelfahrtstag Mariens\u201c (15. August) wurde dieses Bildnis mit einem kleinem Kr\u00e4nzchen geschm\u00fcckt. <br \/> 1996 wurde das alte Bild von der Familie G\u00f6schl durch das derzeitige&#160; ersetzt.<br \/> Frau Theresia Sch\u00e4rfinger erz\u00e4hlte (mir), dass man fr\u00fcher oft bei einem Ortsanfang ein Heiligenbild angebracht h\u00e4tte, um so das B\u00f6se vom Ort fern zu halten! <br \/> Die unmittelbare Umgebung des \u201eBildbaums\u201c wird \u201ebei der Selnhoferin\u201c (war das vielleicht ein Familienname einer ehemaligen Besitzerin) genannt!<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Josefi-Kreuz<\/strong><\/span><strong><br \/> (neu)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Das alte Josefi-Kreuz wurde seitens der Firma Haider durch Auftrag der Stra\u00dfenmeisterei Melk an die derzeitige Stelle versetzt, welche zur KG Freiningau geh\u00f6rig ist.<br \/> Am Samstag den 17. M\u00e4rz 2007 wurde um 16 Uhr bei sehr k\u00fchlem und windigen Wetter dieses Flurdenkmal durch den Stadtpfarrer von Melk, Pater Leo F\u00fcrst und dem Moderator der Pfarre Zelking P. Mag. Lukas Roitner vor zahlreich erschienenen Personen feierlich gesegnet.<br \/> Die Dorfgemeinschaft von Freiningau verpflichtet sich, so lt. Herrn Gerhard Ramharter, dass man f\u00fcr die Pflege in unmittelbarer Umgebung dieses sehr sch\u00f6n aussehenden Flurdenkmals aufkommen wird.<br \/> Bei der Ansprache vom Bgm. Gerhard B\u00fcrg, sprach dieser von 50 (!) Jahren, um welche seitens der Ortsgemeinschaft f\u00fcr die Pflege aufgekommen werden sollte.<br \/> Die Bilder (in Acryltechnik) malte Herr &#8230;<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Josefi-Kreuz<\/strong><\/span><strong><br \/> (vor der Versetzung und am neuen Standplatz verputzt)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">(*) Im Zuge des Stra\u00dfenbauvorhabens \u201eLinienstreckung B 1\u2013Neuwinden\u201c im Bezirk Melk wurde das fast verfallene \u201eJosefsmarterl\u201c versetzt.<br \/> Nach anf\u00e4nglichen Problemen bez\u00fcglich der Zust\u00e4ndigkeit (die Gemeinden Melk, Zelking-Matzleinsdorf sowie das BDA \u201eputzten\u201c sich ab) und Finanzierung der Sanierungsma\u00dfnahmen seitens der \u00d6BB, nahm Herr HR DI Helmut Spannagl und Herr Ing. Michael Schmidt von der Stra\u00dfenbauabteilung 5, sowie Stra\u00dfenmeister Herr Friedrich Lehensteiner die Initiative in die H\u00e4nde und brachten einen f\u00fcr alle Beteiligten akzeptablen Kompromissvorschlag mit einem absolut herzeigbarem Ergebnis zustande.<br \/> Die Sanierungsarbeiten f\u00fcr den Bildstock wurden im September 2006 von Mitarbeitern der Stra\u00dfenmeisterei Melk durchgef\u00fchrt.<br \/> Die fachliche Beratung erfolgte durch die Restauratorin Frau Michaela Hager aus Ybbs an der Donau. <br \/> (*) Text seitens der Stra\u00dfenmeisterei von Stv. Herrn Johann Koch Melk zVg.<br \/> Kostenaufstellung:&#160; <br \/> (\u00b0) Eine Kostenaufstellung erbrachte an Std. f\u00fcr Personal 196 (\u00e0 26,11), Bus 84 (\u00e0 3,94), Lkw 10 (\u00e0 18,14) und JCB 5 (\u00e0 10,86), sowie f\u00fcr Materialkosten, Restauration und Versetzung durch die Fa. Haider insgesamt \u20ac 8.071,22!<br \/> (\u00b0) Freundlicherweise durch Stra\u00dfenmeister Herrn Friedrich Lehensteiner zVg.<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <br \/> &#160; <br \/> <\/span><\/span><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.zelking.grafikweb.eu\/images\/stories\/josefi alt.jpg\" style=\"width: 201px; height: 302px;\" \/><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> &#160; <\/span><\/span><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.zelking.grafikweb.eu\/images\/stories\/josefi neu.jpg\" style=\"width: 201px; height: 302px;\" \/><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> Das Josefi-Kreuz (links) zur Standortversetzung hergerichtet und rechts am heuen Standort frisch verputzt<\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Josefi-Kreuz<\/strong><\/span><strong><br \/> (alt)<\/strong><\/p>\n<p> <\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\">Westlich des Ortes Neuwinden befand sich in der Bahndammschr\u00e4ge der aufgelassenen Westbahntrasse, beim ehemaligen Bahnkilometer 87.500 ein aus Ziegelmauerwerk aufgerichteter Bildstock mit Lothringer Kreuz und drei leeren Bildnischen, nur die vierte (zur Stra\u00dfe gerichtete), schm\u00fcckte einen, schon etwas verwitterten \u00d6ldruck mit dem Bild des hl. Josef.<br \/> In der Josephinischen Landaufnahme von 1787 ist an dieser Stelle ein Bildstock schon eingetragen. Wenn dies stimmt, traute man sich nicht dieses alte Flurdenkmal zu entfernen und \u201ebaute\u201c dieses in die Trasse ein!<br \/> Wurde eventuell dieser heutige Bildstock erst nach der Westbahntrassierung errichtet?<br \/> Der Baubeginn der vorerst eingleisigen Trassierung Wien\u2013Linz erfolgte im August 1856 und am 13. Oktober 1858 fuhr die erste Lok (Zugsgarnitur?) in Melk ein.<br \/> Aus anderer m\u00fcndlicher \u00dcberlieferung hatte hier ein Unfall stattgefunden, wobei es etliche tote Zugreisende gegeben h\u00e4tte, daher die Errichtung!<br \/> Vermutlich werden wenige B\u00fcrgerInnen (ohne es irgendwo nachgelesen zu haben) wissen, dass dieser Bildstock Grund- und Bodenm\u00e4\u00dfig zur Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf geh\u00f6rt.<br \/> R\u00fcckseitige Ansicht des ehem.Josef-Kreuzes<\/span><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"font-size: 14px;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/span><span style=\"font-size: 14px;\"><br \/> <\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#160; P\u00f6chhacker-Kreuz Hoch \u00fcber dem Melkflu\u00df am Hiesberg, im Gemeindegebiet von Matzleinsdorf, sieht man schon von weitem, den sogenannten \u201eWei\u00dfen Stein\u201c (einen Sagen-, Kult-, Grenzstein) und in der unmittelbaren N\u00e4he, befindet sich ein Marterl aufgestellt. An dieser, von Herrn Werner P\u00f6chhacker gerne besuchten, sch\u00f6nen Stelle, reifte der Gedanke ein christliches Symbol zu errichten und so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-290","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kleindenkmaeler"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/290\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zelking.grafikweb.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}