Burgställe und Wallanlagen

Ich über mich

 
 
Pichler


Wappen des Autors
„Wer hat, der hat“
(Bitte nicht ernst nehmen!)
Entnommen aus: Ottfried Neubecker Großes Wappen Bilder Lexikon, Battenberg Verlag, 1992, Seite 996

Das „WARUM“ ich eine Homepage gemacht habe, war die „Behandlungen“ rund um meine Bemühungen, für die Gemeinde ein Wappen zu erstellen, aber vor allem „wie es gelaufen ist“, betreffs des nicht zustande kommens der Hymne für die Wappenverleihungsfeier (unter: Das Wappen der Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf und die „Erfolge“ …, kann man ja alles nachlesen).

Ein weiterer, aber vor allem wichtigerer Grund war, dass ich mich für Geschichte interessierte und auch etwas am PC arbeiten kann. Hier kann man viel leichter als bei den Schreibmaschinen etwas hinzufügen oder andersweitig ändern. Da ich nie Maschinenschreiben gelernt hatte, dauert das Schreiben eben viel länger als „normal“, aber trotz alledem macht es Spaß. Außerdem dürfte ich mit meiner Homepage schon Menschen aus etwa 70 Staaten eine Freude bereiten, denn Monat für Monat wird sehr zahlreich eingesehen was mich mit Freude und Stolz erfüllt.

Als „kurz nach dem Krieg geborener“, halte ich mich an einem Ausspruch des Kaisers Franz Joseph I. „Mir bleibt auch nichts erspart“ (als er von der Ermordung seiner Gattin „Sissi“ in Genf Nachricht bekommen hatte), aber wenn man in der heutigen Zeit etwas machen will, heißt es, sich mit einem PC auseinander zu setzen.

Bei mir ist es nicht so schlimm, aber auch mein PC bereitet mir Probleme an so manchem Tag…

Wie ich zum heute „Suchenden“ geworden bin!

Schon in etwas „jüngeren“ Jahren, interessierte mich die Geschichte der Herren von Zelking, aber auch im „Groben“, die Geschichte meiner Heimatgemeinde.
Hatte ich betreffs beider etwas gefunden, oder in Erfahrung gebracht, so war ich damit zufrieden.

Ein Artikel in der heute nicht mehr existierenden Tageszeitung ALLES, die oftmals interessante Themen gebracht hatte, brachte mit folgendem, farblich gehaltenen Beitrag, „Steine ins Rollen“ – und somit mich zum heutigen Hobbyhistoriker.

Am 14. Oktober 1992 wurde unter: „Die imposante Festung Dornach im Feistriztal“,  ein Bild der ehemaligen Veste und ein Kurzbericht gebracht.
Da unter anderem der Letzte Zelkinger auch als Besitzer von Dornach (auf der vergoldeten Sargdeckelplatte) aufscheint, interessierte ich mich und schrieb betreffs dieses Artikels an eine vage Adresse, ob es „dieses“ Dornach sei, welches er einstmals besaß, oder ein anderes (es gibt mehrere Dornach).

Im Jänner 1993 erhielt ich ein Schreiben von einem Herrn Franz Burgermeister und in einigen Zeilen berichtete er mir etwas über die Veste Dornach, welche sich in seinem Besitz befand.
Es folgten einige Briefwechsel und im August 1995 schrieb mir seine Tochter, Frau Josefine Meisinger, dass Frau Prof. Brunhilde Rollner, eine Münchnerin, in den Ferien sich in dem bewohnbaren Turm eingemietet hatte. So schrieb ich und erhielt als Antwort, dass ich Dornach besuchen könnte.

Einige Zeit nach meinem Besuch, wurde mir von Frau Prof. Rollner eine Telefonnummer einer „gräflichen“, welche damals im Schloss Weinberg wohnte, mitgeteilt.
Versuchte oftmals (an den verschiedensten Tageszeiten und Tagen) diese Person zu erreichen, aber es hob niemand ab, so schrieb ich ihr und erhielt die Tel.-Nr. von „unserer“ Zelkingexpertin, Frau Dipl.-Ing. Dr. Edith Frimmel aus Kefermarkt.

So rief ich an und es folgte bald ein persönliches Treffen in Kefermarkt.

Durch sie bin ich erst auf die heutige „Schiene“ gekommen und somit erreichte ich im Laufe der Jahre, einen „Einblick“ in die Geschichte der Herren von Zelking, ein uraltes Adelsgeschlecht, welches man zu den „Apostelgeschlechtern“ (die 12 ältesten Geschlechter in Österreich werden so genannt), zählt.

Bis heute verbindet uns die „gemeinsame“ Suche nach Daten (usw.) über dieses, 1634 erloschene Geschlecht, welches den Namen Zelking, vom meinem Heimatort Zelking herrührend, übernommen hatte.

Unsere Bevölkerung sollte stolzer auf diesen Ort sein, denn jetzt, mit meiner Homepage www.zelking.grafikweb.eu, wird dieser Name in die Welt „hinausgetragen“ (Menschen aus 90 Nationen sahen schon in die Homepage hinein!).

Wenn ich so zurückblicke, fasziniert mich noch immer die „Suche“, und wird mich weiterhin faszinieren, solange ich geistig und körperlich in der Lage sein werde, mich als Hobbyhistoriker betätigen zu können.

 

Die Erde spricht:

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.

Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.
Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.

Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

Habt furchtbar mich im Krieg versehrt,
kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,
wer mahnt, der wird von euch verspottet –
kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur
und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen
und euch, so wie ihr mich, verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben,
an allen meinen Teilen beben,
schick euch Tsunamiwellen hin,
die eure Strände überziehn.

Vulkane werden Asche spein,
verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen,
bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,
mit einem Schlag wird es vernichtet,
und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,
lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel ärger treiben,
drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!
Hört, Menschen, was die Erde spricht –
denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht
(Entnommen aus einem E-mail)

 
Wie wahr!!!
 
Hätte sich der Mensch in seinem fast nur von materiellen Aspekten geleiteten Bestreben, in alle Geheimnisse der Natur einzudringen, mehr darauf konzentriert, nicht nur nach Gesetzen, sondern auch nach einem Gesetzgeber zu forschen, wäre uns vielleicht vieles, das uns heute so große Probleme bereitet, erspart geblieben. Eines sollten wir auch nicht vergessen: Alles, was der Mensch entdeckt oder durch Berechnungen festgesetzt hat, hat er ja nicht selbst erfunden. Es lag schon längst in allen Formen und Leben und in deren Wirken vor uns. Vieles wurde nur neu „wiederentdeckt“, um es zum Nutzen des menschlichen Lebens zu verwerten.

Tatsächliches Wissen fängt wohl erst dort an, wo vermeintliches aufhört. Und so sind es meist nur wenige, die am Ende eines oft langen Weges des Forschens und Studierens zu der Einsicht gelangen, daß man schon sehr viel wissen muß, um zu wissen, wie wenig man in Wirklichkeit weiß und daß nicht „Wissen“, sondern „Ahnen“ Sache der Menschen ist. Im Ahnen liegt auch eher ein Gefühl des Respekts vor der Schöpfung, im unbedingten Drang nach Wissen leicht der Stolz. Ahnen lässt sich unendlich Vieles, wirklich begreifen wahrscheinlich nur weniges.

Teilentnahme aus: GRANDNER Journal I (4/01, Artikel Thema) Grenzen des Wissens von Peter Ortner, Seite 27
Medieninhaber & Verleger: Uranus Verlagsgesellschaft m. b. H., Lange Gasse 48/5, 1080 Wien.
www.uranus.at; e-mail: uranus[at]uranus.at

 
Pichler/Wappen II
Entnommen aus: Die Pichler Familien im Weltbuch, 1991, Seite 47
Adel“ verpflichtet!
(Ebenso nicht allzu ernst nehmen!)
 
 
Was ist der Rietstapoder Armorial Gènèral ?
 
Eine kurze Erläuterung zu der Wappensammlung Armorial Gènèral von Rietstap:
Armorial Générale, kurz Rietstap genannt enthält ca. 120.000 Blasons europäischer Wappen in alphabetischer Reihenfolge.
Der Großteil der Wappen sind wiederum Adelswappen, die meisten Wappen kommen aus Frankreich und Deutschland.
Blason heißt, dass die Wappen dort nur in heraldischer Kunstsprache (franz.) beschrieben sind, Abbildungen fehlen völlig.