Dürnstein
Stadtgemeinde/Bezirk Krems-Land

Es war einmal (1985) …
Ehemaliger Maschinenstempel „Hotel Schloß Dürnstein“
(Schreiben an die ehemaligen Quarzwerke Zelking)
„Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Post AG“

… 1995 (Werbestempel und Tagesstempeln a/b) …
„Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Post AG“

… und 2011
Am Westende der Hauptstraße Schloß Starhemberg, Spätrenaissancebau mit vorgelagertem Pflegerhaus, 1622 von (unter!) Wilhelm Zelking (*) erbaut, seit 1663 Besitz der Starhemberg.
Entnommen aus: Führer durch NIEDERÖSTERREICH, 1949, Seite 31
(* Weder die Zelking, noch ein anderes Geschlecht hat je gebaut [selbst Hand angelegt], sonder immer bauen lassen!)
Christoph Wilhelm II. von Zelking kauft 1609 die Herrschaft und die Stadt Thiernstain „sambt dem Schloß auf dem Perg und dem neuerpauten Freihaus“ und das Tal Wachau. Er kauft ferner von Hektor von Habervogt die Purgstallerische Behausung gegenüber dem Rathaus, eben das genannte Freihaus, welches Stephan Purgstaller und seine Gattin Barbara, geb. Thurzo von Bethlenfalva, im Stil der Renaissance mit Runderker, Giebel und wappengeschmücktem Steinportal erbaut hatten.

Die Kuenringer-Taverne und das wappengeschmückte Steinportal (September 2011)
1634 gelangt Dürnstein durch Heirat der (Anna) Apollonia von Zelking an Otto Heinrich von Zinzendorf, Erblandjägermeister in Österreich.
DÜRNSTEIN ( KÖNIG RICHARD I. LÖWENHERZ), 1966, Seite 81
1609 wurde die Burg vom Geschlecht der Zelkinger (Schallaburg) erworben.
1629 kaufte Wilhelm von Zelking die Herrschaft Dürnstein und ließ 1630 das „Neue Schloß“ erbauen.
Broschüre über Dürnstein (in Deutsch,1970?), Seite 23 und 27
Das Schloß am Nordrand des berühmten Wachauortes wurde von den Zelkingern um 1620 an der Stelle von zehn abgebrochenen gotischen Häusern erbaut. Es wird heute als Hotel geführt.
Von Schloß zu Schloß in Österreich (1976), Seite 170

Siegfried Stoitzner (* Wien 1872, †1976 Krems),
Dürnstein, Öl auf Leinwand, signiert, bezeichnet und datiert 1941, 80 x 101 cm
(Entnommen aus: Kunst & Antiquitätenmesse im Schloss Laxenburg, 2011, Seite 11)
DÜRNSTEIN, 1976, Seite 23/24, sowie – siehe nachfolgende Textstellen (**)
1609 verkaufte die Witwe Regina, Frau von Streun, die Herrschaft und Stadt mit dem Schloß und dem neu erbauten Freihaus in der Stadt an Christoph Wilhelm II. von Zelking. Letzterer erwarb dazu in den folgenden Jahren das Freihaus „die Purgstaller Behausung“ gegenüber dem Rathaus, dessen eine Hälfte 1611 an den Ernst Pfaffinger um 200 Gulden verkauft wurde.
(** Seite 68/69)

Dürnstein
Abbildung der Anlagen von Georg Matthaeus Vischer Topographia Austriae inferoris 1672
(© Archiv Verlag, Reprint 2004)
Nach anderen Berichten war das alte Schloß durch die beim Abzug der Schweden erfolgte Sprengung gänzlich unbewohnbar geworden. Dieser Tatsache trug Christoph Wilhelm II. von Zelking bereits 1630 Rechnung, indem er den Neubau eines Schlosses anordnete. Anstelle von zehn kleineren Bürgerhäusern entstand eine Anlage, die nach neuesten Forschungen von einem aus Como stammenden Baumeister namens Cypriano Biasino (* 1580 in Lanzo d’Intelevi, Lombardei, Provinz Como; † 2. Juni 1636 in Krems, Niederösterreich, ein aus Mailand stammender Baumeister zur Zeit des Barock. Cypriano Biasino arbeitete vor allem in und um Krems an der Donau – Internet) errichtet wurde; 1638 wurde eine Wasserleitung aus dem Pfaffental, zur Versorgung des Schlosses, des Klosters und einiger Bürgerhäuser, erbaut.
Nachdem die Herrschaft 1634 durch Heirat der Anna Apollonia von Zelking an Heinrich von Zinzendorf übergegangen war, erwarb sie 1663 Konrad Balthasar Graf von Starhemberg.
(** Seite 70)

Wappenabbildung des Zelking-Schallaburgwappens an der donauseitigen Fassade vom Hotel Schloss Dürnstein (September 2011) von der Terasse aus gesehen und das (handbemalte) Wappen Zelking-Schallaburg wie es einstmals in der Pfarrkirche Zelking (farblich) ausgesehen haben könnte
Der massige und durch wuchtige Rustika gegliederte frühbarocke Schloßbau wurde unter Christoph Wilhelm II. von Zelking errichtet, …
DIE WACHAU (zweite neu bearbeitete Auflage 1979), Seite 37
1050 Azzo von Kuenring erster Vogt des Klosters Tegernsee.
Mit den Tode Leuthold von Kuenring am 4. August 1355 erlosch die Linie Kuenring-Dürnstein im Mannesstamm. Nach den Kuenringern kam die Herrschaft Dürnstein an die Herren von Maissau, dann an Herzog Albrecht, nachher an Ulrich von Eitzing und 1609 an die Herren von Zelking.
1630 Bau des Schlosses Dürnstein (wahrscheinlicher Baubeginn 1622) durch Richard (*) von Zelking, da die Burg nicht mehr bewohnbar war.

Erstfassung …
… und die korrigierte!
(* Sollte richtigerweise Christoph Wilhelm II. von Zelking lauten! Entnommen aus: Wichtige Daten der Stadt Dürnstein = Schreibmaschinen geschriebene Doppelseite ohne Jahresangabe; wurde auf meinen Hinweis hin auf Christoph Wilhelm von Zelking richtiggestellt!)
1572 wurde Dürnstein als erbliches Lehen dem Hofkammerpräsidenten Reichard Streun von Schwarzenau verliehen (GB XI 170), 1609 ging das damals protestantische Dürnstein durch Kauf an die Zelkinger über, welche 1634 von den Zinzendorfer beerbt wurden.
Burgen und Schlösser in Niederösterreich – Zwischen Krems, Hartenstein und Jauerling (Birken-Reihe, 1990), Seite 96

Das wunderschöne Eingangsportal vor dem Hauptgebäude mit der Jahreszahl MDCXXX (1630) versehen und die rechts dahinter befindliche Tafel mit der alten Ansicht vom Schloss sowie Daten über die Besitzer
Seine Familie (Streun von Schwarzenau) verkaufte im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhundert an Christoph Wilhelm von Zelking. Dieser verpachtete die Herrschaft an den Richter, bzw. die Gemeinde zu (= in) Weißenkirchen.
Inzwischen war die Burg und Herrschaft 1634 durch Anna (Apollonia) von Zelking an ihren Gatten, Freiherr von Zinzendorf zu Pottenstein übergegangen.
Aus zehn Häusern der Stadt und dem Maissauerhof gewann Wilhelm von Zelking 1622 den Bauplatz für das Schloß.
Burgen und Schlösser an der Donau (Birken-Verlag/Wien, 1964), Seite 114/115
Zwischen 1622 und 1634 von Christoph Wilhelm Zelking errichtet, ist der zweigeschossige, vierkantige Renaissancebau heute noch in seiner ursprünglichen Form erhalten.
BURGEN SCHLÖSSER ÖSTERREICH, 1997, Seite 40/41
Christoph Wilhelm II. von Zelking verstarb bereits 1631!
Burgruine: 1609 kaufen die Zelkinger die Herrschaft, die Burg wird 1625 erneut als baufällig bezeichnet. 1634 gelangt sie an die Zinzendorfer.
Neues Schloss: Unter Christoph Wilhelm von Zelking, 1622–1634 im Besitz der Herrschaft, beginnt der Schlossbau, der von seinem Nachfolger Otto von Zinzendorf vollendet wird.
Burgen Waldviertel und Wachau, 2001, Seite 88/89
Das untere Schloß wurde 1622 von Christoph Wilhelm von Zelking an der Stelle von zehn Häusern des Chorherrenstiftes erbaut und von seinem Schwiegersohn Otto Heinrich von Zinzendorf verschönert.
Die Niederösterreichischen Burgen, Erster Teil: An und südlich der Donau, Sonderband II, 1925, Seite 36, Hofrat Ing. Dr. Georg Binder (ehemaliger Korrespondent des Bundesdenkmalamtes)

Dieser schöne Türbereich und das gemalte Gewölbe sind noch aus der Entstehungszeit
Nach dem deutschen Einmarsch im März 1938 ist das Vermögen des Fürsten Ernst Rüdiger von Starhemberg vom Deutschen Reich beschlagnahmt worden und Unterlagen, die auch das Schloss Dürnstein betroffen haben, sind nach Berlin gebracht worden. Dort sind sie zu Kriegsende zugrunde gegangen. Es gibt daher nur wenige Details aus der Zeit zu berichten, als das Schloss im Besitz der Fürsten Starhemberg war.
Das 16. und 17. Jahrhundert
waren geprägt vom Aufstieg des Bürgertums und des Adels und vom Niedergang des kirchlichen Lebens. So auch in Dürnstein. Im 16. Jahrhundert entfaltete sich das bürgerliche Leben wie nie zuvor und die markantesten Bürgerhäuser stammen aus dieser Zeit und zeugen vom neuen Selbstbewusstsein. Das einst bedeutende Nonnenkloster wurde 1571 aufgelassen und nur ein glückliches Geschick – es gelang dem Propst des Chorherrenstiftes den Besitz der Klarissinnen mit seinem zu vereinigen – bewahrte die Kirche vor dem Abriß.Zu dem neuen Selbstbewusstsein des bürgerlichen Gemeinwesens gehörte auch die Erbauung eines repräsentativen Herrensitzes unten im Tal. Obwohl im Jahre 1586 die alte Festung* vom damaligen Besitzer der Herrschaft Dürnstein, Reichart Streun von Schwarzenau, überholt und verstärkt worden war, entsprach diese den Anforderungen, die man in der neuen Zeit stellt, in keiner Weise mehr. Da Streun von Schwarzenau aber nicht in Dürnstein wohnte, sondern in seinem prunkvollem Stammschloß in Freydegg, realisierte erst sein Nachfolger, Christoph Wilhelm von Zelking**, der 1622 die Herrschaft übernahm, den Plan für einen Neubau. Dort, wo der Maissauerhof und noch 10 andere Häuser standen, die er vom Chorherrenstift erwarb, begann er mit dem Bau, den er 1630 fertig stellte. Damit hielt eine von auswärts kommende, vornehmlich italienische Kunst in Dürnstein Einzug. Inwieweit man hier Cypriano Biasino, einem Baumeister vom Comosee, der in Krems die Pfarrkirche und in Göttweig gebaut hatte, als planenden Architekt annehmen kann, bleibt dahingestellt. Jedenfalls zeigt die Gliederung des Schlosses nicht mehr den reinen Stil der italienischen Renaissance, sondern dessen manieristische Abwandlung.
1634 kam durch Heirat der Besitz an Otto Graf von Zinsendorf*** und Pottendorf und 1663 erwarb sie Konrad Balthasar Graf Starhemberg in dessen Familie sie bis zum Jahre 1938 blieb.
* Die
„Veste Dürnstein“ wurde 1645 von den abziehenden Schweden unter General Tostenson gesprengt und da Matthäus Merian erst 1649 vorbeikam und Dürnstein zeichnete, gibt es kein authentisches Bild der ursprünglichen Gestalt der Burg.** Wir verdanken dem kunstsinnigen Geschlecht der Zelkinger auch den Kefermarkter und den Sierndorfer Altar.
*** Das seit Jahrhunderten in Niederösterreich ansässige Geschlecht wanderte in Zuge der Gegenreformation nach Sachsen aus, wo Nikolaus Ludwig Graf Zinsendorf später der Gründer der weltweit tätigen Herrenhuter Bruderschaft wurde (The „Moravians“).
Die Grafen, später Fürsten Starhemberg, hatten hier wirtschaftliche Interessen (Weingut und Wald), aber nie ihren Wohnsitz.
Am 13. September 1683 erhielt Kaiser Leopold I., der mit einer kleinen Flotte der Ersatzarmee gefolgt war, die Nachricht von der Befreiung Wiens. Der tapfere Verteidiger Wiens war Ernst Rüdiger Graf Starhemberg.
1790 erwarb Fürst Adam Georg von Starhemberg das Weingut des aufgelassenen Chorherrenstiftes samt Kellerschlößl, den großen Keller samt Presshaus und Nebengebäuden. Dadurch wurde der Weinkeller im Schloss überflüssig und steht bis heute leer. Infolge der Aufhebung der Klöster – auch viele bayrische Klöster hatten in der Wachau Besitz – verarmte die Wachau und die herrschaftlichen Schlösser Dürnstein, Spitz und Rossatz, um einige zu nennen, verwahrlosten. Mit Ausnahme der vier donauseitigen Räume im Parterre und der Festräume im ersten Stock wohnten Dienstnehmer des Fürsten. Diese waren ab 1917 durch das Mieterschutzgesetz unkündbar geworden und im Jahre 1938 lebten 18 Mietparteien hier und hatten auch Ziegen-, Schweineställe und Gärtchen.
Im Jahre 1938 erwarb Raimund Thiery sen. von Ernst Rüdiger von Starhemberg, dem berühmten Heimwehrführer und Minister unter Kanzler (Engelbert) Dollfuß das Schloss Dürnstein, mit der Absicht, es als Hotel auszubauen. Diese Idee hatte auch der Vorgänger des Fürsten, der in der Zeit des stark aufkommenden Fremdenverkehrs vor dem ersten Weltkrieg das Schloss in ein Hotel umwandeln wollte. Der Krieg und die nachfolgende Depressionszeit machten diesen Plan zunichte.
1938 ließ Raimund Thiery die gesammte Schlossfassade und die Dächer herrichten, aber erst im Jahre 1950, noch während der russischen Besatzung konnten die ersten Zimmer als Dependance zum „Richard Löwenherz“ eingerichtet werden. Mit diesem Zeitpunkt beginnt die neuere Geschichte des Schlosses, die …
Nachzutragen ist noch, dass in der Schlacht bei Loiben (in der französischen Militärgeschicht „Gefecht bei Dürnstein“) auch das Schloss umkämpft war und man bis zur Generalsanierung des Äußeren Erscheinungsbildes 2006, zahlreiche Einschusslöcher beim Eingangsportal sehen konnte.
Von der Jahrhundertwende 1900 bis zu seinem Tode 1925 lebte der berühmte, aus Dresden stammende Wachaumaler Emil Strecker in den vier Parterreräumen des Hauptgebäudes. Die Festräume im ersten Stock dienten bis zum Krieg als Jugendherberge und während des Krieges als Quartier für die, den Weinbauern zugeteilten französichen Kriegsgefangenen.
Im Jahre 1905 löste Erzherzog Franz Ferdinand vom Vorgebäude die erste Sprengung für den Eisenbahntunnel aus.
(* Auszüge aus dieser Chronik, welche Dank Herrn Johann Thiery sen. zur Verfügung gestellt wurde!)

Herr Johann Thiery sen. (Altbesitzer vom heutigen ***** Hotel Schloss Dürnstein vor einem barocken Kachelofen). Am 22. September 2011 konnte ich in einigen (unbewohnten) Zimmern Einblick nehmen (und durfte auch fotografieren). Danke für die Führungen im und rund ums Haus und …!

Ehemaliges Henkerhaus (Haus mit dem Christus-Kreuz) bereits außerhalb der ehemaligen Stadtmauern von Dürnstein; oberhalb davon sieht man noch Teile der alten Befestigungsanlage)
Spitz an der Donau
Die Zelkinger befanden sich für einige Zeit im Besitz des Erlahofes (als Pfand), denn 1388 pfändete Otto von Zelking von Schönegg dem Stift Niederaltaich außer dem Klosterhof auf dem Absberg (in Absdorf) auch den Besitz „in dem Erlach“ (Seite 129).
Manchmal hatte das Kloster auch mit geldlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie die schon erwähnte Pfändung des gesamten Erlahofbesitzes nebst den Gütern zu Absdorf durch Otto von Zelking im Jahre 1388 beweist.
(Entnommen aus: Erich Schöner, Geschichte des Marktes Spitz a. d. Donau, 1. Band, 1975, Seite 139)

Landkartenausschnitt mit Spitz und dem Erlahof
Auch aus den Reihen des Adels sind Inhaber (von Weingärten und/oder auch vom Gleinkerhof?) festzustellen: die Herren von Kirchberg, die Herren von Zelking, …
(Entnommen aus: Erich Schöner, Geschichte des Marktes Spitz a. d. Donau, 2. Band, 1979, Seite 62)

Spitz an der Donau
Abbildung der Burganlage von Georg Matthaeus Vischer Topographia Austriae inferoris 1672
(© Archiv Verlag, Reprint 2004)
Im Jahr 1011 erneuerte König Heinrich die Schenkung. Das in der Urkunde genannte Abbatesdorf ist mit dem heutigen Absdorf identisch. Schon in jener Zeit bestanden die dem heiligen Mauritius geweihte Kirche, ein Wirtschaftshof und eine namentlich erwähnte Mühle „am Abtsperg“. Die wenigen Klöster, die größtenteils Stiftungen der bayerischen Klöster waren und von der Eroberung neuer Gebiete durch die Awaren profitierten, schufen die Wirtschaftsbasis durch den Handel mit Wein, den sie produzierten (Wikipedia.org).
Marktgemeinde/Bezirk Krems-Land
Anstelle des späteren Hofes befanden sich bis ca. 1334 hier zwei Häuser des Bistums Freising, die Hans und Leutold II. von Kuenring abtragen ließen.
Um 1350 wird hier ein „Schützenhof“ errichtet, der den Weißenkirchnern für die regelmäßig veranstalteten Armbrustwettbewerbe diente.

Abbildung einer Armbrust (mit Schützen)
Erst zwischen 1439 und 1465 ist als Besitzer der namengebende „Hainrich Teisenhofer“ nachweisbar.
Besitzer unter anderem: 1605 Albrecht Freiherr Enenkel, kurz darauf Christoph Wilhelm II. von Zelking. Ab 1615 Urban Kottinger, …
(Teilentnahme aus: Burgen Waldviertel und Wachau, 2000, Seite 403)

Innenansicht vom Teisenhoferhof (Oktober 2011)
(Linkes Bild) Bildmitte: die Eingangsfront und rechts der gegenüber liegende Gebäudeteil

Der Rückwärtige Arkadengang, herbstlich geschmückt
Zelkingerhof
(Teilentnahme aus: DEHIO NIEDERÖSTERREICH nördlich der Donau, 1990, Seite 1261)

Der Zelkingerhof (1995). Schräglinks oberhalb der linken Eingangstüre befindet sich die „Wappentafel“
Nr. 71 (Friedrich Pritz, 1995), einst Zelkingerhof. Hans von Zelking beschwerte sich 1502 mit anderen Adeligen und Geistlichen beim Kaiser wegen Steuerforderungen der Gemeinde Wachau von seinen freien Burgrechtsgründen. 1523 besaß Herr Hans von Zelting (sic!) ein Haus, Wert 50 Pfund Pfennige, und mehrere Weingärten, zusammen 808 Pfund Pfennige Wert, etwas später auch einen Hof zu Wösendorf mit 35 Tagwek im Werte von 227 Pfund Pfennige (Gemeindearchiv). Nach dem Herrschaftsurbar von 1523 lag der Zelkinghof im Pach, nämlich am Bache, aber nicht im Bachviertel (Reichs-Finanzarchiv in Wien). Um 1590 war der Hof des Hans Wilhelm von Zelking in Weißenkirchen auf 90 fl. (Gulden) geschätzt und der Hof in Wösendorf auf 40 fl. und der Gesamtbesitz mit allen Weingärten auf 1443 fl. (Gemeindearchiv).

