Deutschland
Geschichte
Fast alle Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Petersthal finden urkundliche Erwähnung schon vor dem Jahr 1500. Die erste Besiedelung des Gebietes kann aber schon um das Jahr 1000 oder vorher angenommen werden.
Petersthal gehörte seit 1351 zum Hochstift Augsburg. Finstere Zeiten wie der Bauernkrieg im Jahr 1525, der Dreißigjährige Krieg 1618 bis 1648 und die Eroberung großer Teile des Allgäus durch napoleonische Truppen im Jahr 1796 gingen an Petersthal nicht vorüber. Im Zuge der Säkularisation kam das Gemeindegebiet im Jahr 1803 unter die Hoheit des bayerischen Staates.
Am 1. Januar 1976 wurde Petersthal im Rahmen der Gemeindegebietsreform in die Gemeinde Mittelberg eingemeindet, die seitdem den Namen Oy-Mittelberg führt.
Ortsteile
Zur ehemaligen Gemeinde Petersthal, nun zur Gemeinde Oy-Mittelberg gehören neben der Ortschaft Petersthal die Weiler Binzen, Bisseroy, Burgkranzegg, Feld, Greifenmühle, Gschwend, Holz, Josereute, Köllen, Memersch, Mitbühl, Ried, Riedis, Schicken, Schwanden, Uttenbühl, Wengen und Wiesen (* Internet).
(°) 1381 VI. 26. – Der Burggraf von Nürnberg belehnt Heinrich V. von Zelking mit der Feste und der Mannschaft zu Kranzeck, welche ihm nach dem Tode des Leopolds von Weissenburg ledig geworden war (° Literatur: Katalog – Schatz und Schicksal, Steirische Landesausstellung, 1996 Neuberg).
Friedrich V. von Nürnberg (* um 1333; † 21. Januar 1398) war Burggraf von Nürnberg aus dem Haus der Hohenzollern
(* Entnommen aus dem Internet: Zedlers Universal-Lexikon, 1723, Band 61, Seite 530–532 von Johann Heinrich Zedler)

Mühldorf – Ansichten der Altstadt (Internet)
Stadtgemeinde/Regierungsbezirk Niederbayern/Landkreis Passau

Schloss Neuburg am Inn von Wernstein aus gesehen; rechts die Vorburg, links die Hauptburg (Wikipedia)
Dafür mußte sich Haidenreich, der Liechtensteiner, Stephan von Zelking und Hans von Tyrna mit dem Herzog „in aydes weisse“ gegenüber dem Schaunberger verpflichten, Otto von Zelking zur Ausstellung einer Urkunde zu bewegen, worin dieser die Feste Neuburg am Inn dem Schaunberger zur Pfandablösung zur Verfügung stellt, für den Fall, daß der Herzog die Vereinbarungen nicht hält (Undatiert 1381 UBOE 10, 11f.). Dabei fällt besonders die gemeinsame Ausstellung mit dem Herzog auf mit „Wir Albrecht …, ich Haidenreich …, ich Hanns von Liechtenstein …, ich Stephan von Zelking … und ich Hanns von Tyrna (Eine Neuerung gab es aber auch im Bereich der Kanzleivermerke. Erstmals in der Urkunde für Reinprecht von Wallsee im März 1380, aber dann auch im November, als Albrecht dem Juden Izzerlein von Klosterneuburg und Wiener Juden verspricht, gewisse Tore geschlossen zu halten, findet sich der Kanzleivermerk „Dominus dux per se, marscalus provincialis de Meissowe et magister curie de L(iechtenstein) audiverunt.“ UBOE 9, 823f; Wretschko, Marschallamt 209), …“
Die Maissauer. Landherren im Schatten der Kuenringer. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, eingereicht von Mag. Brigitte Rigele Wien 1990
NÖ LANDESARCHIV HS 120
Oberösterreichisches Urkundenbuch, weltlicher Teil (540–1399)
Signatur: 1381 II 14
Datum: 14. Februar 1381
Ott von Zelking ze Schönnegg gelobt nach Befehl des Herzogs Albrecht, im Falle dieser dem Grafen Hainrichen von Schawnberg die sprüche und taiding nicht volfurt nach seinem Brief, das ich denne mit der vest zu Newnburg auf den In gelegen und mit allen geslossern guttern mauten und gulten, die zu dem satze ze Newnburg gehorent und als ich die ytzund vom Herzog in satzweis inhab, dem Grafen ze lesen geben sullen umb die sum geltz, darumb ich die vesten inhabe. Auch soll er sie dem Herzog nicht zu lösen geben, bis spruch und taidung zwischen diesem und dem Grafen geschehen und volkomenlich gesprochen worden ist.
Siegler: der Aussteller. An Phintztag nach s. Scolasticatag der heiligen junchfrawn (Internet).
