Warum finden Gemeindeindewallfahrten nach Maria Steinparz statt?

Hochaltar von Maria Steinparz
Am 4. September 1874 brach in Zelking ein Feuer aus, welches 17 von 21 (!) Häusern (ausgebrochen in der heutigen Straßenbezeichnung Am Sandberg Nr. 2; es brannten unter anderem alle Häuser der heutigen Pöchlarnerstraße ab) vernichtete, wobei auch vier Menschenleben zu beklagen waren. In diesem Jahr sollen auch noch die „schwarzen Blattern“ ausgebrochen und 23 Todesopfer, vor allem bei Jugendlichen zwischen 1 und 23 Jahren gefordert haben. (Alexander Schmidl, Ortsgeschichte St. Leonhard am Forst, S. 137). Bei einer Kleidersammlung soll lt. Hrn. Johann Bauer die Pest (vermutlich waren es die Blattern etc.) eingeführt worden sein (mögliche Ursache der heutigen Wallfahrten nach Maria Steinparz!).
Im „Harrerhaus“ (heute Mankerstraße 9) war ein Kleinkind aufgebahrt, und dieses Haus ist den Flammen nicht mehr zum Opfer gefallen (lt. mündlichen Mitteilungen)!
Durch Dipl.-Kfm. Dr. Helmut Gaisbauer Wien/Zelking erfolgte folgende Ergänzung: Dieses tote Kind war Cäcilia Hillebrand, die Schwester meiner Großmutter Helena Gaisbauer, geb. Hillebrand; das Haus gehörte damals der Familie. Meine Großmutter wurde 1876 geboren († 3. Jänner 2010), ihre Schwester Cäcilia, die eben als Baby starb, im Jahr des Brandes. Der Vater der beiden war Josef Hillebrand, geb. 1850 (mein Urgroßvater).

Aufnahmen der Wallfahrtskirche vom 7. Mai 2011

Unterhalb des Kirchenraumes befindet sich eine Gedenkstätte der hl. Rosalia
